Wenn du deiner Katze keinen Auslauf gewähren kannst, weil du
vielleicht in einer verkehrsreichen Gegend wohnst, hast du trotzdem die
Möglichkeit, mit ihr an die frische Luft zu gehen und ihr die nötige
Bewegung zu verschaffen, indem du sie an die Leine nimmst. Mache deine
Katze so früh wie möglich mit Brustgeschirr und Leine vertraut (im
Zoofachhandel erhältlich) - umso eher wird sie bereit sein, diesen
ungewohnten Zwang zu akzeptieren. Lege ihr zuerst nur für wenige
Minuten das Brustgeschirr an und verbinde es gleichzeitig mit angenehmen Dingen
wie Spielen, Schmusen oder Leckerchen. Steigere die Zeit täglich etwas.
Nach rund einer Woche (von Katze zu Katze unterschiedlich) kannst du die
Leine einhängen und die Katze dazu animieren, vorwärts zu gehen, am
besten mit Hilfe von Leckerchen oder einer Katzenangel. Steigere die
Übungszeit täglich, immer verbunden mit angenehmen Erlebnissen und
Lob. Dann gehst du mit deiner Katze ein paar Schritte vor die Tür und
lässt ihr ausgiebig Zeit, alles wahrzunehmen. Es ist normal, dass sie
zunächst Deckung sucht und rückwärts gehen will. Sie sollte
gerade in der ersten Zeit nicht erschrecken und keine negativen Erfahrungen an
der Leine machen, vermeide deshalb jedes Zusammentreffen mit einem fremden Hund
und lauten Autoverkehr. Dehne diese Ausgänge dann immer weiter aus. |
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 Bild: (c) by Webmaster "Leinenkater" Amur findet die Welt auch mit Leine superspannend |