Wichtig für ältere Katzen
- Gönne einer älteren Katze einen warmen,
geschützten und ungestörten Schlafplatz.
- Nimm dir immer wieder viel Zeit zum Streicheln und
Schmusen.
- Verteile die Mahlzeiten auf drei oder vier
Tagesrationen und füttere am besten leichte Seniorenkost.
- Unterstütze deine Katze bei der Pflege,
untersuche ihr Fell, taste den Körper nach Geschwulsten nach und
kontrolliere das Toilettenverhalten.
- Geh mindestens zweimal im Jahr zum Tierarzt. Bei
Bedarf verordnet er Aufbaumittel, um die Vitalität der Katze zu
erhalten.
Die ersten Alterssymptome
Die ersten Alterssymptome (etwa ab dem 10. Lebensjahr) stellen sich
meist unmerklich ein:
- Ältere Katzen haben meist ein erhöhtes
Schlaf- und Wärmebedürfnis. Um viel Wärme tanken zu können,
wählen sie manchmal sogar unbequeme Liegeplätze (z.B. die Rippen
eines Heizkörpers).
- Sie verzichten auf die regelmässige Inspektion
ihres Reviers. Da Spannkraft und Beweglichkeit des Körpers nachlassen,
fällt die morgendliche Pirsch oft aus.
- Auf Unterbrechungen ihrer Siesta reagieren viele
ältere Katzen ungnädig.
- Die Spielfreude lässt nach. Vermindertes
Sprung- und Reaktionsvermögen, zum Teil Schmerzen in den Gelenken
verderben älteren Katzen häufig den Spass am Spiel.
- Katzen sind wählerisch im Futternapf - diese
Eigenheit verstärkt sich mit dem Alter. Kommt Appetitmangel hinzu, so kann
dies zu Problem führen. Spezielle Seniorenkost (Zoofachhandel) schafft in
vielen Fällen Abhilfe. Bei Zahnproblemen bzw. -verlust solltest du keine
harte Nahrung (Trockenfutter) mehr anbieten.
- Im hohen Alter können der Katze Arthritis und
Darmträgheit zu schaffen machen. Probleme mit Nieren, Leber oder
Bauchspeicheldrüse sind bei richtig ernährten Katzen auch im
fortgeschrittenen Alter selten.
- Zunehmende Unbeweglichkeit macht die Fell- und
Körperpflege schwierig. Die Afterregion verklebt, das Fell wird struppig.
In diesem Fall musst du einen Teil der Säuberungsaufgaben übernehmen.
- Ältere Katzen suchen häufiger
Körperkontakt zu ihren Menschen.
- Oft lassen auch Seh- und Hörvermögen
nach. Die Katze macht dann meist keine grossen Ausflüge mehr, kommt aber
in ihrer gewohnten Umgebung gut zurecht.
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Uwe W. |